NATIONALITY IS NO MORE THAN LUCK

What is “luck” for you? Passing a test? Going to university? Or winning in the lottery? For some people, having a house, food and something to drink is luck. Basic human rights, you would think. But not everyone is fortunate enough to have these in their daily life.

Was ist Glück für euch? Einen Test zu bestehen? Zur Universität zu gehen? Oder in der Lotterie gewinnen? Für manche Leute ist es Glück ein Haus, Essen und Trinken zu haben. Grundlegende Menschenrechte, denkt ihr euch vielleicht. Aber nicht jeder hat das Glück, diese Dinge im täglichen Leben zu haben.

Why so, you might ask. Because it seems that they are (just) unlucky to be born in a country, where these things are not taken care of as good as in other countries. My travels to Mexico, India, China and South Africa were just some destinations that opened my eyes. Countries, which are way different than my home country.

Warum das, fragt ihr euch vielleicht. Weil es so scheint, als ob das Glück nicht auf der Seite dieser Menschen war und sie in einem Land geboren wurden, in dem sich nicht so gut, wie in anderen Ländern, um diese Dinge gekümmert werden. Meine Reisen nach Mexiko, Indien, China und Südafrika waren nur einige Orte, die mir meine Augen geöffnet haben. Länder, die anders sind als mein Heimatland.

Indian Village (Bishnoi) near Jodphur

It was the moment, when my polish friend said: “Well, you are German. Everyone would hire you!”. Back then, I didn’t know what he means but now I realize how fortunate I am, only because of my nationality and its “reputation” around the world.

Es war der Moment, indem mein polnischer Freund sagte: „Du bist Deutsche. Jeder Arbeitgeber würde dich einstellen! ” Damals wusste ich nicht, was genau er damit meinte aber jetzt merke ich, wieviel Glück ich habe, nur aufgrund meiner Nationalität und dessen „Ruf“ auf der ganzen Welt.

It is just now that I realize how lucky I am to be born in Germany (even though I don’t live there anymore). A country, where there are more rules than people. A country where I have unlimited opportunities to become the person I really want to be. I can study or work, feel safe and have a roof over my head, no matter what. It all seems to be a matter of luck of where you are born. Of course, everyone can choose to study…of course, everyone, who can afford it, can buy a house…of course, everyone, who works hard or knows the right people, can establish a career…but NO ONE can choose the country they are born in and along with it their nationality.

Erst jetzt merke ich, wieviel Glück ich hatte, dass ich in Deutschland geboren wurde (auch wenn ich dort nicht mehr lebe). Ein Land, wo es mehr Regeln als Menschen gibt. Ein Land, in dem ich unbegrenzte Möglichkeiten habe, die Person zu werden, die ich wirklich sein möchte. Ich kann studieren oder arbeiten, fühle mich sicher und habe immer ein Dach über dem Kopf, egal was passiert. Es scheint alles nur Glück zu sein in welchem Land man geboren ist. Natürlich kann (theoretisch) jeder studieren, der es bezahlen kann…natürlich kann jeder, der es sich leisten kann, ein Haus kaufen…natürlich kann jeder, der hart arbeitet oder die richtigen Leute kennt, eine Karriere anstreben…aber KEINER kann sich das Land, in dem er/sie geboren wird, auswählen und zusammen damit seine Nationalität.

Making pottery at Potter house in Jodphur

I think, I will never be able to fully understand the conditions and fears some people live in on a daily basis. In the extremes, people are facing an everyday battle to survive – not to starve to death or die of thirst. I’m honest, I cannot think about the bad conditions, some people live in, all the time as this would be too depressing in the long-term. Neither can I change the world. However, we, all together, can contribute to a better world with small gestures, such as being polite to each other, not too greedy but also generous and not exploit other people to your own favour. I don’t mean to only talk about the extremes but also about your/our own country. Certainly, there are people less fortunate than you, who will be happy about your helping hand or a new pair of pants/shoes that you can donate, instead of throwing them away.

Ich glaube, ich werde niemals vollständig in der Lage sein, die Konditionen und Ängste, die manche Leute täglich ausgesetzt sind, zu verstehen. Wenn man einmal über die Extremen nachdenkt, stehen einige Menschen Tag täglichen dem Kampf ums Überleben gegenüber – nicht zu Verhungern oder Verdursten. Ich bin ehrlich, ich kann nicht die ganze Zeit über diese schlechten Konditionen, denen manche Menschen ausgesetzt sind, nachdenken, da dies langfristig zu deprimierend wäre. Auch kann ich nicht die Welt allein verändern/retten. Allerdings können wir alle zusammen, mit kleinen Gesten, zu einer besseren Welt beitragen, wie zum Beispiel indem man höflich zueinander ist, nicht zu gierig, sondern auch großzügig und nicht andere Menschen zu seinen Gunsten ausnutzt. Ich will nicht nur über die Extreme sprechen, sondern auch über euer/unser eigenes Land. Sicherlich gibt es Leute, die weniger Glück habt als ihr und sich über eure helfende Hand oder ein neues Paar Hosen/Schuhe, die ihr spenden statt wegwerfen könnt, freuen.

Potters village in India

We tend to define ourselves by the amount of materialistic things we possess. The more the better! The newer the better! I am not saying that I don’t belong to today’s consuming society as well, but since I had the chance to travel so much and live in many different countries (USA, Netherlands, Mexico, Spain, Ireland) I really learned how to look at things differently. Traveling helps me to re-evaluate my possessions. Do I really need a new phone when my “old” one is still working fine? Do I really need the same pair of shoes in a different color, when I already have 2 similar ones? Do these designer sunglasses make me happy or is it the moment when I am singing out loud at the John Legend concert? When you start calculating your money, that you could save by not buying certain things, into trips, you know you are a real traveler.

Wir neigen dazu, uns durch die Anzahl materialistischer Dinge, die wir besitzen, zu definieren. Je mehr desto besser! Je neuer desto besser! Ich sage nicht, dass ich nicht auch zu der heutigen konsumierenden Gesellschaft gehöre, aber da ich die Chance hatte so viel zu reisen und in vielen verschiedenen Ländern zu leben (USA, Niederlande, Mexiko, Spanien, Irland), habe ich gelernt, manche Dinge anders zu betrachten. Reisen hilft mir dabei meine Besitztümer neu zu wertzuschätzen. Brauche ich wirklich ein neues Telefon, wenn mein „altes“ noch gut funktioniert? Brauche ich wirklich das gleiche Paar Schuhe in anderen Farbe, wenn ich schon zwei ähnliche besitze? Macht mich diese Designer Sonnenbrillen wirklich glücklich oder ist es der Moment, indem ich beim John Legend Konzert laut mitsinge? Wenn ihr anfangt euer Geld, welches ihr spart indem ihr bestimmte Dinge nicht kauft, in Trips umzurechnen,  dann wisst ihr, dass ihr ein echter Traveler seid.

Umaid Bhawan Hotel Jaipur

Be as greedy as you want to be! But once you have enough for yourself, share the rest and give it away! Think twice, if you really need these things right now or maybe at a later point in time. Due to the consuming society we live in, people have lots of possessions and it is hard to let go sometimes. But, while for you, it might just be another pair of shoes, you don’t even remember having, it might be the first one for another person. Think about how many clothes you have in your closet that you only wore once or not at all? I certainly have quite a few.

Seid so gierig wie ihr sein wollt! Sobald ihr allerdings genug für euch selbst habt, teilt den Rest und gebt es weg! Überlegt euch zweimal, ob ihr diese Dinge jetzt wirklich braucht oder vielleicht doch zu einem späteren Zeitpunkt. Aufgrund der konsumierenden Gesellschaft, in der wir heute leben, haben wir zu viele Besitztümer, von denen es uns manchmal schwer fällt loszulassen. Während es jedoch für euch vielleicht nur ein weiteres Paar Schuhe ist, könnte es für jemand anderen, das Erste Paar sein. Denkt einmal darüber nach, wie viele Kleider ihr in eurem Schrank habt, die ihr nur einmal oder noch nie getragen habt? Ich habe sicherlich ein Paar davon.

I am not saying, that we have to feel guilty or bad for the things we do/have or start to live a different lifestyle now. I just want to make you aware of your luck, so that you can be thankful and appreciate more of what you are given, for example your nationality, which is far beyond your control. Do not waste your energy complaining about worthless little things, such as a bad Internet connection (Yes I know we need it for our jobs or to chat with friends!), working hours (At least we got a job!) or rude people (There will always be exceptions!). It just isn’t worth mentioning, when thinking about what other “real” struggles people go through daily.

Ich behaupte nicht, dass wir uns nun schuldig oder schlecht für die Dinge, die wir machen oder haben, fühlen müssen oder einen anderen Lebensstil anstreben sollten. Ich möchte euch nur auf euer Glück aufmerksam machen, damit ihr dankbar sein könnt und die Dinge, die ihr habt, mehr zu schätzen lernt, wie zum Beispiel eure Nationalität, die weit außerhalb unserer Kontrolle liegt. Vergeudet nicht eure Energie, indem ihr euch über sinnlose Kleinigkeiten aufregt, wie z.B. eine schlechte Internetverbindung (Ja ich weiß, dass wir es für unsere Jobs oder um mit Freunden chatten zu können brauchen!), Arbeitsstunden (Zumindest haben wir einen Job!) oder unhöfliche Leute (Es wird immer Ausnahmen geben!). Es ist einfach nicht erwähnenswert, wenn man darüber nachdenkt, was für „echte” Hürden manche Menschen täglich bewältigen und durchleben müssen.

Varkala-beach-India

However, what I really want to make clear with this blog post is the following: It is important to understand that “we” are not better than others. That there is no difference between all of us besides our nationality. Some of us are lucky enough to be born in a developed country, where human rights are taken seriously and efforts are made to grant us a fulfilled life. We should really appreciate that.

Was ich euch allerdings wirklich mit diesem Blog Artikel klar machen wollte ist Folgendes: Es ist wichtig zu verstehen, dass “wir” nicht besser sind als Andere. Dass es keinen Unterschied zwischen uns gibt, außer unserer Nationalität. Einige von uns haben das Glück in einem entwickelten Land geboren zu sein, in welchem Menschenrechte ernst genommen werden und vieles unternommen wird, um uns ein erfülltes Leben zu geben. Das sollten wir wirklich schätzen.

Travel is the only thing that makes you richer.

I now get better and better in understanding this travel quote. I believe, I am richer than a person who has everything in terms of possessions/material things. In my opinion, it has more value to help each other than possess millions of things, I cant even handle myself. I’m not saying that I don’t have a laptop, phone and millions of clothes, I can’t even wear, but I am trying really hard to either think twice, if I really need this “thing” right now or at least get rid of my “old” things first. Why do I need two phones? Ten pairs of shoes? Or five bags? I am one person. who can only work on one device, wear one bag and walk around in one pair of shoes at a time…but of course, I like to have the choice and variety, who doesn’t!

Ich verstehe dieses Reisezitat nun immer besser. Ich glaube ich bin reicher, als eine Person, die alles in Bezug auf Besitztümer/materielle Dinge, hat. Meiner Meinung nach hat es mehr Wert sich gegenseitig zu helfen, als Millionen von Dingen zu besitzen, die man nicht einmal selbst handhaben kann. Ich sage nicht, dass ich keinen Laptop, Handy und Millionen von Kleidern habe, die ich nicht einmal alle tragen kann. Aber ich versuche wirklich, entweder zweimal darüber nachzudenken, ob ich diese „Sache” jetzt brauche oder wenigstens vorher zuerst meine „alten” Dinge loszuwerden. Warum brauche ich zwei Handys? Zehn Paar Schuhe? Oder fünf Taschen? Ich bin nur eine Person, die nur an einem Gerät arbeiten, eine Tasche herumtragen und in einem Paar Schuhe, zur gleichen Zeit, herumlaufen kann. Natürlich habe ich gerne Auswahl und Abwechslung, wer nicht!

Glenbeigh beach in Ireland

I hope, I could encourage you all a little bit with this post and you are all busy now selling/giving away things that you don’t need anymore. I would also love to hear your thoughts about this post. Do you live a minimalistic lifestyle or have difficulties letting go of things?

Ich hoffe, ich konnte euch alle ein bisschen mit diesem Artikel ermutigen und ihr seid bereits damit beschäftigt, eure Sachen zu verkaufen, verschenken oder auszumisten, die ihr nicht mehr braucht. Ich würde mich auch über eure Gedanken zu diesen Beitrag freuen. Lebt ihr einen minimalistischen Lebensstil oder fällt es euch auch so schwer Dinge loszulassen?

PS: If you prefer to buy instead of letting go of your things, have a look at my Lokai bracelet. There you can buy and indirectly help the ones in need.

PS: Wenn ihr bevorzugt Sachen zu kaufen anstatt loszulassen, schaut euch meinen Beitrag zum Lokai Armband an. Dort könnt ihr kaufen und indirekt Leuten in Not helfen.